2020

 

Chronik 2020 und 2021

2021

Januar

Karla Steeb, Teamunterstützerin an der Versöhnungskirche, arbeitet in den nächsten Monaten beim Gedächtnisbuch mit. Eigentlich wollte sie als Freiwillige für Aktion Sühnezeichen Friedensdienste nach Moskau gehen, aber wegen der Corona-Pandemie ließ sich das nicht verwirklichen.

März

Die Jahrespräsentation des Gedächtnisbuchs am 22. März 2021 findet wegen der Corona-Bestimmungen als filmische Onlinepräsentation statt.

April

Am 25. April 2021 stirbt die letzte niederländische Überlebende des Dachauer KZ-Außenlagers Agfa Kamerawerke, Willemijn Petroff-van Gurp, im Alter von 102 Jahren. Die Schüler Jelle Braaksma und Jop Bruin haben 2013 ein Gedächtnisblatt für sie verfasst.

Juni

Die Wanderausstellung des Gedächtnisbuchs „Namen statt Nummern“ ist vom 15. Juni bis zum 10. Juli 2021 in der Kirche St. Simeonis in Minden zu sehen.

August

Ludwig Schmidinger beendet nach 13 Jahren mit seiner Berufstätigkeit auch seine Mitarbeit im Trägerkreis des Gedächtnisbuchs.

September

Ioanna Taigacheva aus Russland und Zoriana Shainiuk aus der Ukraine beginnen ihren Freiwilligendienst für Aktion Sühnezeichen Friedensdienste im Gedächtnisbuch.

Oktober

Eine Live-Präsentation neuer Gedächtnisblätter findet in der ASV-Theaterhalle in Dachau statt. Schüler*innen des Grafinger Max-Mannheimer-Gymnasiums und des Dachauer Josef-Effner-Gymnasiums stellen die von ihnen erarbeiteten Gedächtnisblätter vor.

Die diesjährige Gedenkstättenexkursion nimmt verschiedene Gedenkorte des Dachauer Außenlagerkomplexes Kaufering in den Blick. Die Exkursion ist eintätig, eine längere Fahrt ist aufgrund der Corona-Regeln nicht möglich.

Judith Einsiedel, Pastoralreferentin und Bischöfliche Beauftragte für KZ-Gedenkstättenarbeit in der Erzdiözese
München und Freising, folgt in Trägerkreis des Gedächtnisbuchs auf Ludwig Schmidinger.

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Januar

Die Ausstellung „Namen statt Nummern“ wird an den Karlstadter Schulen gezeigt.

Das Gymnasium Grafing wird zum Max-Mannheimer-Gymnasium. Die Schule begeht die Umbenennung in einer feierlichen Festveranstaltung. Zum Festakt werden neue Gedächtnisblätter des gerade zu Ende gehenden W-Seminars ausgestellt.

März

Paul Canneva, Freiwilliger der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, stellt das Projekt Gedächtnisbuch im College „Episcopal“ in Zillisheim im Elsass in Frankreich vor. Sechs Klassen, mehr als 160 Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 und 15 Jahren, nehmen teil.

Zum ersten Mal in über 20 Jahren Gedächtnisbuch fällt die Präsentation neuer Gedächtnisblätter am 22. März aus. Grund sind die Corona-Restriktionen.

Mai

Seit März finden aufgrund der Corona-Beschränkungen viele Interviews, Recherchen, Workshops und Veranstaltungen des Gedächtnisbuchs nur noch online statt.

Klaus Schultz, Mitinitiator des Projekts, beendet die Mitarbeit im Trägerkreis des Gedächtnisbuchs und geht in den Ruhestand. Frank Schleicher übernimmt seine Tätigkeit als Trägerkreisvertreter der Versöhnungskirche.

August

Die Wanderausstellung des Gedächtnisbuchs „Namen statt Nummern“ wird in Bad Oeynhausen in Schaufenstern gezeigt.

Kristina Eremina und Paul Canneva beenden ihren Freiwilligendienst für Aktion Sühnezeichen Friedensdienste.

September

Ein neues W-Seminar zum Gedächtnisbuch startet am Dachauer Ignaz-Taschner-Gymnasium. Betreut wird es von Hedi Bäuml, die bereits 2010 ein Seminar mit dem Gedächtnisbuch durchgeführt hat.

Leider können aufgrund der Corona-Pandemie keine neuen Freiwilligen für Aktion Sühnezeichen Friedensdienste ihren Freiwilligendienst in Dachau beginnen, wie dies eigentlich sonst jedes Jahr der Fall war.

Oktober

Kreisheimatpflegerin Birgitta Unger-Richter übernimmt die Schirmherrschaft der Geschichtswerkstatt im Landkreis Dachau. Die Geschichtswerkstatt arbeitet eng mit dem Gedächtnisbuch zusammen.

November

Ursprünglich als Blended Learning-Veranstaltung geplant, musste das Seminar „Häftlingsschicksale – Leben und Leiden im KZ Dachau“ des Dachauer Forums ausschließlich digital durchgeführt werden. Gedächtnisblätter bildeten eine wichtige Grundlage für das dreiteilige Seminar.

Die Hans-Ehrenberg-Schule in Bielefeld-Sennestadt zeigt von Mitte November bis Mitte Dezember die Ausstellung des Gedächtnisbuchs „Namen statt Nummern“.