Chronik 2019

Februar

Die Finissage zur Ausstellung „Namen statt Nummern. Niederländische politische Häftlinge im KZ Dachau“, gezeigt von der Gedenkstätte Dachau und vom Amsterdamer Widerstandsmuseum auf Basis der niederländischen Gedächtnisblätter erarbeitet, schließt mit der Filmvorführung „Die Reise von van Eijsden“.

März

Zehn neue Biographien für das Gedächtnisbuch stellten die ehrenamtlichen Autorinnen und Autoren am 22. März bei der Jahrespräsentation des Gedächtnisbuchs vor.

Ende März eröffnet die Ausstellung über Georg Scherer in Dachau, an deren Erstellung sich das Gedächtnisbuch federführend beteiligt hat. Ein reiches Rahmenprogramm begleitet die Ausstellung, die bis zum August in Dachau gezeigt wird.

April

Mit der Zukunft der Erinnerung befasst sich ein Studientag in Dachau, veranstaltet von den Trägerorganisationen des Gedächtnisbuchs Dachauer Forum und Versöhnungskirche sowie der KZ Gedenkstätte Dachau. Es spricht unter anderem Aleida Assmann. Sabine Gerhardus stellt auf dem Studientag das Gedächtnisbuch vor.

Mai

Anlässlich des Internationalen Museumstags zeigt Karin Schwencke in der KZ-Gedenkstätte das Biographie-Banner zu Georg Scherer, verteilt die Broschüre zu Scherers Leben und lässt die Besucher Ausschnitte eines Interviews mit Scherer hören.

Juli

Sabine Gerhardus bildet in einer Peer-Guide-Schulung Junior Guides aus, die während der Internationalen Jugendbegegnung in Dachau andere Jugendliche durch die  Georg-Scherer-Ausstellung führen werden.

August

Das Freiwilligenjahr für Aktion Friedensdienste Sühnezeichen im Gedächtnisbuchprojekt endet für Anastasiia Lapteva und Maeva Keller.

September

Als Freiwillige von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste beginnen Kristina Eremina aus Russland und Paul Canneva aus Frankreich ihre Mitarbeit am Gedächtnisbuch.

Der Trägerkreis des Gedächtnisbuchs tagt zum ersten Mal in erweiterter Besetzung: Neu hinzugekommen sind in den letzten Monaten die Lagergemeinschaft Dachau und der Kreisjugendring Dachau.

Banner der Ausstellung Namen statt Nummern zu polnischen Häftlingen werden in der Versöhnungskirche in Dachau gezeigt, zur Ausstellungseröffnung findet ein Gedenkkonzert statt.

Im Josef-Effner-Gymnasium in Dachau startet unter Leitung von Geschichtslehrer Christoph Triebfürst ein neues W-Seminar zum Gedächtnisbuch und zum Projekt „Erinnern“ des BLLV. Es ist das zweite W-Seminar in Zusammenarbeit mit dem Gedächtnisbuch-Projekt, das von Christoph Triebfürst betreut wird. Der Geschichtslehrer hat selbst das Gedächtnisblatt zu Samuel Gilde verfasst.

November

Am 7. November werden in Landshut die Ausstellungen „Namen statt Nummern“ sowie „Geistliche im KZ Dachau“ eröffnet. Die Ausstellung wird im Foyer des Landshuter Rathauses gezeigt. Bei der Ausstellungseröffnung sprechen u.a. der Vorsitzende des Vereins „Stolpersteine für Landshut – Gegen das Vergessen e.V.“ sowie der zweite Bürgermeister von Landshut.