Moses Lewkowitz

1912 – 1952

  • Geb. 21.4.1912 in Regensburg.
  • Jüdischer Religionslehrer in Buttenwiesen, Laudenbach und Fürth.
  • Im November 1938 Deportation nach Dachau, Entlassung am 23.12.1938.
  • Emigration nach Palästina.
  • Gest. im April 1952 in Ramat Gan.

 

Gedächtnisblatt als pdf-Datei:
Moses Lewkowitz (3 MB)


Moses Lewkowitz wurde am 21.4.1912 in Regensburg als Sohn polnischer Juden geboren. Der Vater war Kultusbeamter in Regensburg. Studium an der Israelitischen Lehrerbildungsanstalt (ILBA) in Würzburg, Examen 1932. Religionslehrer in Buttenwiesen, Einbürgerung in Bayern. Engagiert im Israelitischen Lehrerverein für Bayern. Von 11.11.1938 bis 23.12.1938 im KZ Dachau inhaftiert. Emigration 1939 nach Palästina, Dienst in der britischen Armee. Vor 1946 erhielt Lewkowitz die palästinensische Staatsangehörigkeit. Lebenspartnerschaft oder Ehe mit der niederländischen Krankenpflegerin Marie de Leeuw, die der Rechtsanwalt Dr. Oswald Glück im Oktober 1952 als seine Witwe bezeichnet. Moses Lewkowitz starb am 10./20.4.1952 in Ramat Gan, Israel. Er wurde nur 40 Jahre alt.          

Verfasserin des Gedächtnisblatts

Lena Fiedler, Schülerin in Grafing, 2016

[FG 8/17; Quelle GB; IS]