Heinrich Pister

3.9.1914 – 21.12.1942

  • Geb. am 3. September 1914 in Ketsch.
  • Maurerlehrling, aber der Betrieb geht vor Abschluss der Lehre in Konkurs.
  • Besuch einer Fortbildungsschule, dann Arbeit als Hilfsarbeiter und Verkäufer von Körben, die von seiner Familie hergestellt werden.
  • Ab 1932 Strafen wegen kleinerer Delikte, oft nach Alkoholkonsum.
  • 1935 Einweisung ins Arbeitshaus Kislau, Juli 1936 Entlassung unter Auflagen, Oktober 1936 endgültige Entlassung.
  • In der Folge immer wieder kleinere Strafen wegen kleinerer Delikte (darunter Betreten einer Wirtschaft trotz Verbots, Radfahren in betrunkenen Zustand, Prügeleien, aber auch Verwendung nazi-kritischer Begriffe).
  • Nach einer Prügelei in der Familie Ende Dezember 1941 wurde Heinrich Pister in Mannheim 1942 zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt.
  • Nach der Entlassung im August Einweisung in das KZ Dachau, noch im August in das KZ Natzweiler überstellt, Rücktransport nach Dachau im Dezember 1942.
  • Gest. am 21. Dezember 1942  im KZ Dachau, angeblich, aber wohl unzutreffend, an „Lungenentzündung“.

Gedächtnisblatt als pdf-Datei

Heinrich Pister (PDF, 6 MB)

Verfasser des Gedächtnisblatts

Frank-Uwe Betz, Diplom-Politologe (2012)