Nick Hope / Nikolai Nikitowitsch Choprenko

7.9.1924 – 10.3.2025

  • Geb. 7.9.1924 in Petrowk, ukrainische SSR.
  • Gest. am 10.3.2025 in Calistoga, Kalifornien.

Biographie in Kürze

Geboren 7.9.1924 in Petrowka (heute: Nowospaske), Gebiet Donezk, Ukr. SSR als Nikolai Nikitowitsch Choprenko. Verlor zwei Brüder im Holodomor. Während der deutschen Besatzung mit Mitschülern wegen Verdachts auf Partisanentätigkeit verhaftet. 1942 Deportation nach München, Zwangsarbeiterlager Buchberg in Geretsried. Verhaftung wegen Verdachts auf Sabotage. Vom 26.2.1943-28.4.1945 KZ Dachau und AL Allach, Flucht aus dem Todesmarsch. 3 Jahre DP-Hospital Gauting. 1950 Hochzeit mit Walentina Schewtschenko. Emigration in die USA nach Calistoga in Kalifornien, Namensänderung in Nick Hope. Arbeit im Bauwesen. Übertritt zu den Siebenten-Tags-Adventisten, Zeitzeugentätigkeit. Am 10.3.2025 starb Nick Hope in Calistoga.

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Nick Hope (5 MB)

Verfasser des Gedächtnisblatts

Kirill Naumenko, Schüler (2026)

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17.5.2026: Neu online: Biografien von Nick Hope, Karl Knapp und Walerian Krzymiñski

22.4.2026: Jahrespräsentation vom 22. März 2026 – Teil 2

Walerian Krzymiñski

10.4.1905 – 26.3.1996

  • Geb. am 10.4.1905 in Wilatowo/Mogilno.
  • Gest. am 26.3.1996 in Poznañ .

Biographie in Kürze

Geboren am 10.4.1905 in Wilatowo/Mogilno, damals Preußen, heute Polen. Besuch des Priesterseminars in Pozna (Posen). Am 1.7.1928 Priesterweihe in der Erzbasilika von Poznañ durch Bischof Karol Radoñski. Arbeit als Kaplan verschiedener Gemeinden, Religionslehrer, Jugendseelsorger der Universität Poznañ, bei Kriegsbeginn Pfarrverweser der Pfarrei Baszków bei Koœcian. Im Zuge der Verfolgung der polnischen Geistlichen von der Gestapo verhaftet. Am 16.8.1940 ins KZ Buchenwald eingewiesen. Am 7.12.1940 Überstellung ins KZ Dachau. Zeitweise Blockschreiber. Am 29.4.1945 befreit. Rückkehr nach Polen über Frankreich. Kaplan in Baszków, später Priester in Poznañ. Am 26.3.1996 starb Walerian Krzymiñski in Poznañ.

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Walerian Krzymiñski (7,5 MB)  

Verfasserin des Gedächtnisblatts

Mila Ruchatz, Schülerin, München

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17.5.2026: Neu online: Biografien von Nick Hope, Karl Knapp und Walerian Krzymiñski

22.4.2026: Jahrespräsentation vom 22. März 2026 – Teil 3

Karl Knapp

28.11.1888 – 4.12.1944

  • Geb. am am 28.11.1888 in Wien
  • Gest. am 4.12.1944 im KZ Dachau

Biographie in Kürze

Geboren 28.11.1888 in Wien. Rechnungsrevisor im Postdienst. Stellvertretender Obmann des Gewerkschaftsverbands der Postbediensteten Österreichs, ab 1931 geschäftsführender Obmann, 1932 Vorsitzender. 1920 Heirat mit Josefa Köck. Mitglied der SPÖ, ab 1933 Mitglied des Bundesrats. Ab 1934 Eintreten für verbotene SPÖ, Haft im Landesgericht Wien. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich mehrfach Verhöre durch die Gestapo. Verhaftung nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler. Polizeigefangenenhaus Rossauer Lände in Wien. Ab 20.9.1944 KZ Dachau. Am 4.12.1944 starb Karl Knapp im KZ Dachau.

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Karl Knapp (5 MB)

Verfasser des Gedächtnisblatts

Klaus Schultz, Dachau

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Josef Gunzenhäuser

6.7.1896 – 1.7.1942

  • Geb. am 6. Juli 1896 in Frankfurt a. Main.
  • Jüdischer Rechtsanwalt, Entzug der Zulassung im April 1933.
  • Nach der Reichspogromnacht vom 10. November 1938 bis zum 9. Februar 1939 Häftling im KZ Dachau.
  • Tod am 1. Juli 1942 im Ghetto Theresienstadt.

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Josef Gunzenhäuser ( 4 MB)
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Verfasserin des Gedächtnisblatts

Anna Schlichenmayer (Schülerin am Ignaz-Taschner-Gymnasium Dachau), 2021/22

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25.2.2026: 1. März 2026: Präsentation zweier Gedächtnisblätter in Veranstaltungen der Versöhnungskirche
18.4.2022: Teil 2: Elf neue Gedächtnisblätter

Justin Blanc

20.4.1899 – 3.2.1945

  • Geb. am 20. April 1899 im französischen Dorf Montereuz im Département Var.
  • Mitglied der Resistance.
  • Gestorben am 3. Februar 1945 im KZ Dachau.

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Französische Fassung:  Justin Blanc (fr) (0,8 MB)
Deutsche Fassung: Justin Blanc (de)   (0,8 MB)

Verfasserin des Gedächtnisblatts

Marine, Freiwillige von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Dachau im Jahr 2024/25

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15.3.2026: Marine stellte Biografie von Justin Blanc vor

25.2.2026: 1. März 2026: Präsentation zweier Gedächtnisblätter in Veranstaltungen der Versöhnungskirche

13.9.2025: Neue Aufgaben, neues Wissen und viele interessante Begegnungen

28.8.2025: Gedächtnisblatt über Justin Blanc

31.5.2025: Spurensuche zur Biografie Justin Blancs

30.1.2025: Recherche zu Justin Blanc: Suche nach Informationen

 

 

Franz Gory Kaufmann

21.12.1919 – 12.5.1992

  • Geb. am am 21.12.1919 in Lorch bei Gmünd.
  • Gest. am 12.5.1992 in Sindelfingen

Biographie in Kürze

Geboren am 21.12.1919 in Lorch bei Gmünd. Dort besuchte er die Volksschule und begann Geige zu spielen. Als Musiker trat er in Berlin, Paris, London und München auf. Ab 1939 Zwangsaufenthaltsort Rosenheim. Am 11.7.1942 Transport in das Polizeigefängnis München, ab 1.8.1942 KZ Dachau. Am 14.8.1942 Überstellung ins KZ Sachsenhausen, Außenkommando Berlin-Lichterfelde. Am 23.11.1942 Entlassung, Zwangsaufenthaltsort Nördlingen, Zwangsarbeit in einer Munitionsfabrik und in einem Forschungsinstitut in der Nähe von Neuburg. Nach dem Krieg arbeitete er ausschließlich als Musiker. Am 12.5.1992 starb Franz Gory Kaufmann in Sindelfingen. 2021 wurde für ihn ein Stolperstein in Rosenheim verlegt.

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Franz Gory Kaufmann (5 MB)

Verfasser des Gedächtnisblatts

Michaela Hoff und Schüler, Otfried-Preußler-Mittelschule Stephanskirchen (2025)

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20.7.2025: Jetzt online: Gedächtnisblatt über Gory Kaufmann
16.6.2025: Videomitschnitte der Jahrespräsentation jetzt online
28.3.2025: Jahrespräsentation: Zwölf neue Biographien

Albert Vettermann

19.12.1900 – 25.3.2042

  • Geb. am 19.12.1900 in Chemnitz als Max Albert Wilhelm.
  • Ermordet am 25.3.1942 in Bernburg/Saale.

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Albert Vettermann (5,5 MB)

Verfasserin des Gedächtnisblatts

Sabine Gerhardus (2016)

Georgij Solomonoff

11.4.1925 – 22.2.2017

  • Geb. am 11.4.1925 in Leningrad.
  • 1944 im KZ Dachau und Außenlager Kottern inhaftiert.
  • Gest. am 22.2.2017 in Kalifornien.

Biographie in Kürze

Geb. 11.4.1925 in Leningrad. Er lebte spätestens ab 1935 mit den Eltern und seinem Bruder in Berlin. 25.8.1944 Einweisung in das KZ Dachau, als Student mit Wohnort Zell am See und iranischer Nationalität. Ab 24.9.1944 Außenkommando Kottern, am 31.10.1944 Rücktransport in das KZ Dachau, Entlassung am 9.11.1944. Nach dem Krieg mit Mutter und Bruder Emigration nach Argentinien. Zwischen 1953 und 1960 arbeitete er als Matrose u.a. für eine niederländische Reederei zwischen Südamerika und New York. Georgij Solomonoff starb am 22.2.2017 in Kalifornien und wurde auf dem serbischen Friedhof Colma bestattet.

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Georgij Solomonoff (2 MB)

Verfasser des Gedächtnisblatts

Houman Amjadi (2025)

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Heinrich Staub

29.4.1889 – 1.2.1945

  • Geb. am 29.4.1889 in Neu-Isenburg.
  • Gest. am 1.2.1945 im KZ Dachau.

Biographie in Kürze

Geb. am 29.4.1889 in Neu-Isenburg. Staub erlernte den Beruf des Mechanikers und Motorschlossers und arbeitete bei den Adlerwerken in Frankfurt am Main. Am 5.10.1912 Heirat mit Magdalena Korder. 1924 Geburt des Sohnes Heinz. Ab 1933 Eigentümer einer Autovermietung in Dreieich Sprendlingen. Verhaftung am 17.5.1944 wegen kritischer Äußerungen und „verbotswidrigem Kontakt“ mit Polen und Juden. Haft im staatspolizeilichen Gefängnis Darmstadt bis zum 14.7.1944, am 15.7.1944 Transport ins KZ Dachau. Am 1.2.1945 starb Heinrich Staub im KZ Dachau angeblich an Magenkrebs.

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Heinrich Staub (6 MB)

Verfasserin des Gedächtnisblatts

Gudrun Czerwinski (2025)

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