Carl Ostermayer

26.4.1915

  • Geb. am 26. April 1915 in Traunstein.
  • Schriftsetzer, Fotograf.
  • Vom 1933 bis 1936 im KZ Dachau.
  • Ab 1937 bei der Luftwaffe in Crailsheim. Tätigkeit beim fotografischen Dienst der Luftwaffe.
  • 1943 bis 1945 Kriegshaft in Wehrmachtsgefängnissen.
  • Ab 1960 Heimatpfleger in Seebruck.
  • Zahlreiche Ehrungen.

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Carl Ostermayer  (3 MB)

Verfasser des Gedächtnisblatts

Martin Kendlbacher (Student), 2002.

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Alois Moser

17.7.1900 – 31.10.1995

  • Geb. am 17. Juli 1900 in Schalchen / Oberösterreich.
  • Österreichischer Bibelforscher.
  • Postbeamter.
  • Verhaftung am 4. April 1938. Haft im Gefängnis Linz, von August 1938 bis Winter 1939 KZ Dachau. Anschließend KZ Mauthausen, und wieder vom 18. Februar bis Dezember 1940 KZ Dachau. Verlegung ins KZ Buchenwald, im März 1941 Wewelsburg. Es folgen noch Verlgungen nach Sachsenhausen, Niederhagen-Paderborn und Ravensbrück. Von hier aus Verlegung in mehrere Außenlager. Insgesamt 6 Jahre KZ-Haft.
  • Lebte vor und nach der Haft in Braunau.
  • Gest. am 31. Oktober 1995.

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Alois Moser (2,9 MB)

Verfasserin des Gedächtnisblatts

Jutta Mahrla, 2001.

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Wilhelm Mattischek

15.6.1916 – 13.5.2000

  • Geb. am 15. Juni 1916 im Bezirk Vöcklabruck / Oberösterreich..
  • Österreichischer Bibelforscher.
  • Vom 20. März 1939 bis  5. Mai 1945 im Polizeigefängnis Linz und den Konzentrationslagern Dachau, Mauthausen und Gusen. Vom 20. Mai 1939 bis 27. September 1939 im KZ Dachau.
  • Gest. am 13. Mai 2000.

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Wilhelm Mattischek  (2,8 MB)

Verfasserin des Gedächtnisblatts

Heide Gsell (Geschichtsarchivarin der Zeugen Jehovas), 2001.

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Hubert Mattischek

29.10.1919 – 2.8.1997

  • Geb. am 29. Oktober 1919 in Hamborn am Rhein (heute Stadtteil von Duisburg).
  • Österreichischer Bibelforscher.
  • Vom 20. März 1939 bis  5. Mai 1945 im Polizeigefängnis Linz und den Konzentrationslagern Dachau, Mauthausen und Gusen. Vom 20. Mai 1939 bis 27. September 1939 im KZ Dachau.
  • Führungen in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, Zeitzeugengespräche.
  • Gest. am 2. August 1997 in Gmunden / Oberösterreich.

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Hubert Mattischek  (2,8 MB)

Verfasserin

Verfasst von Heide Gsell (Geschichtsarchivarin der Zeugen Jehovas), 2001.

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Ludwig Marx

2.8.1891 – 9.12.1964

  • Geb. am 2. August 1891 in Sandhausen bei Heidelberg.
  • November 1938 im KZ Dachau, März 1939 Emigration nach England.
  • Rückkehr nach Deutschland 1952.
  • Gest. am 9. Dezember 1964 in St. Georgen/Schwarzwald.

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Ludwig Marx (3 MB)

Verfasser des Gedächtnisblatts

Tobias Stäblein (Schüler), 2005.

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Georges Maradène

7.3.1922

  • Geb. am 7. März 1922 in Cherbourg.
  • Mitglied der Résistance.
  • Vom 17. Oktober 1943 bis 8. Juli 1943 Fresnes. Vom 9. Juli 1943 bis 29. April 1945 KZ Natzweiler und Dachau.

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Georges Maradène  (2,8 MB)

Verfasserin des Gedächtnisblatts

Mai Nguyen (Schülerin, Erlangen), 2003.

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Max Mannheimer

6.2.1920 – 23.9.2016

  • Geb. am 6. Februar 1920 in Neutitschein / CZ.
  • Tschechischer Jude.
  • Handelsschule, kaufmännische Ausbildung.
  • Vom August 1944 bis Februar 1945 im KZ Dachau.
  • Im November 1938 während Reichspogromnacht Verhaftung des Vaters.
  • 1939 Umzug der Familie nach Ungarisch Brod.
  • 1942 Hochzeit mit Eva Bock.
  • 1943 Deportation nach Theresienstadt, anschließend nach Auschwitz-Birkenau, Ermordung seiner Ehefrau, seiner Eltern, seiner Schwester Käthe und seiner Brüder Erich und Ernst.
  • Im Oktober 1943 Transport mit dem Bruder Edgar ins KZ Warschau, im Juli 1944 Transport, davon 120 KM zu Fuß, ins KZ Dachau, Ankunft im August. Außenlager Karlsfed, Mettenheim / Mühldorf. Befreiung am 30. April 1945 in Tutzing, Rückkehr nach Neutitschein.
  • 1946 Ausreise mit Antifa-Transport und Hochzeit mit Elfriede Eiselt.
  • Beitritt zur SPD.
  • 1947 Umzug nach München.
  • 1947 bis 1962 Tätigkeit bei jüdischen Organisationen, Betreuung von DPs, Zeitungsarbeit u.a.
  • 1954 Beginn der künstlerischen Arbeit, Künstlername ben jakov.
  • 1962 bis 1983 Angestellter im Textilbereich.
  • 1964 Tod seiner Ehefrau.
  • 1965 Hochzeit mit Grace Franzen, geb. Cheyney.
  • 1985 erste Veröffentlichung seiner Erinnerungen in den „Dachauer Heften“, Beginn der Erinnerungsarbeit in der KZ-Gedenkstätte, in Schulen, bei der Internationalen Jugendbegegnung in Dachau, in Funk und Fernsehen.
  • Seit 1990 Vorsitzender der Lagergemeinschaft Dachau.
  • Mitglied des Exekutivbüros des Comité International de Dachau, des Beirats der Stiftung Jugendgästehaus, des Beirats von Gegen Vergessen – Für Demokratie, des Kuratoriums von Memento.
  • Zahlreiche Ehrungen, darunter: Bundesverdienstkreuz Erster Klasse, Bayerischer Verdienstorden u.a.
  • Gest. am 23. September 2016.

Max Mannheimer war der Arbeit des Gedächtnisbuch-Projekts stets freundschaftlich verbunden, wofür wir ihm herzlich danken. Er war Schirmherr der Internationalen Wanderausstellung „Namen statt Nummern“.

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Max Mannheimer (3,3 MB)

Fotos im Gedächtnisblatt: S.1-3 privat., S. 4 (Bild von ben jakov): Sr. Elija Boßler.

Verfasser des Gedächtnisblatts

Verfasst vom Trägerkreis des Gedächtnisbuches zum 80. Geburtstag Max Mannheimers: Susanne Adler, Sabine Gerhardus, Peter Heimann, Albert Knoll, Dr. Bernhard Schoßig, Klaus Schultz und Irene Stuiber, 2000.

Weitere Infos im Blog

26.9.2015: Wir trauern um Max Mannheimer – Nachruf

24.9.2015: Wir trauern um Max Mannheimer

14.10.2015: ben-jakov überreicht Schloßmuseum Murnau Hinterglasbild

9.2.2015: Wir gratulieren Max Mannheimer zum 95. Geburtstag!

[Qu.: Wsite]

Heinrich Lutterbach

30.7.1909 – 1984

  • Geb. am 30. Juli 1909 in München.
  • Zeuge Jehovas, Musiker.
  • Von September 1936 bis 5. Mai 1945 in verschiedenen Gefängnissen und Konzentrationslagern, vom 18. Aug. 1937 bis September 1939 im KZ Dachau. Insgesamt 8 Jahre und 5 Monate Haft.
  • Gest. 1984 in München.

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Heinrich Lutterbach (2 MB)

Verfasserin des Gedächtnisblatts

Corinna Mauruschat, 2002.

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Karl Leisner

28.2.1915 – 12.8.1945

  • Geb. am 28. Februar 1915 in Rees.
  • Katholischer Diakon.
  • Widerstand in der katholischen Jugendarbeit.
  • Von 9. November 1939 bis 29. April 1945 Haft in den Gefängnissen Freiburg und Mannheim, im KZ Sachsenhausen und ab 14. Dezember 1940 bis zur Befreiung im KZ Dachau.
  • Gest. am 12. August 1945 im Lungensanatorium in Planegg.
  • Am 23. Juni 1996 Seligsprechung durch Papst Johannes Paul II.

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Karl Leisner (2,9 MB)

Verfasser des Gedächtnisblatts

Martin (Goldschmied) und Wilma (Sekretärin) Geurts aus Kleve, 2002.

Weitere Infos im Blog

23.11.24: Ausstellung „Namen statt Nummern“ in Amberg

22.5.2016: Namen statt Nummern: Ausstellung auf dem Katholikentag

1.2.2015:  Briefmarke würdigt Karl Leisner

[Qu.: Wsite]