Michael Höck

20.9.1903 – 31.5.1996

  • Geb. am 20. September 1903 in Inzell, Oberbayern.
  • Katholischer Geistlicher.
  • Am 23. Mai 1941 verhaftet, war im KZ Sachsenhausen, wurde am 11. Juli 1941 ins KZ Dachau überführt, wo er bis zum 5. April 1945 als Sonderhäftling eingesperrt war.
  • Gest. am 31. Mai 1996 in Freising.

Gedächtnisblatt

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Dieses Gedächtnisblatt ist in der Versöhnungskirche in Dachau einsehbar.

Verfasser des Gedächtnisblatts

Hans Niedermayer (Gymnasiallehrer a. D.), 2006.

[Qu.: GB]

Wilhelm Pflüger

9.3.1906 – 12.10.1967

  • Geb. am 9. März 1906 in Riesenfeld, heute Münchner Stadtteil Milbertshofen.
  • Katholischer Geistlicher.
  • 1939-1940 Gestapo-Gefängnis Wittelsbacher-Palais, Gefängnis München Neudeck.
  • 1942 Polizeigefängnis München.
  • Am 9. Januar 1945 kam er nach erneuter Verhaftung ins KZ Dachau. Nach der Befreiung wurde er im Quarantänenblock festgehalten, von wo er mit Hilfe seiner Freunde geflohen und in seine Pfarrei zurückgekehrt ist.
  • Gest. am 12. Oktober 1967 in Altötting.

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Verfasser des Gedächtnisblatts

Helmuth Größ (Heimatforscher), 2012.

[Qu.: GB]

Hugo Pfeil

21.9.1885 – 21.5.1967

  • Geb. am 21. September 1885 in Bassenheim.
  • Katholischer Geistlicher.
  • Vom 14. Dezember 1940 bis zum 9. April 1945 im KZ Dachau.
  • Gest. am 21. Mai 1967 in Monzel.

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Verfasser des Gedächtnisblatts

Hans Günther Maas (Beamter i. R.), 2005.

[Qu.: GB]

Wincenty Czarkowski

6.4.1917

Czarkowski GB

  • Geb. am 6. April 1917 in Lublin / PL.
  • Jurastudent in Lublin.
  • 1942 – 1945 Gefängnis im Schloss von Lublin, Gefängnis in Dąbrowica, KZ Dachau.
  • Dolmetscher und Fremdenführer in Lublin und in der KZ-Gedenkstätte Majdanek.

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Verfasserinnen des Gedächtnisblatts

Izabela Kowalska (Studentin), Ewelina Kowalska (Schülerin), 2004.

[Qu.: GB]

Isidor Jakob Paul

26.3.1897 – 12./13.10.1941

  • Geb. am 26. März 1897 in Wien.
  • Händler, Inhaber einesGescäftes für gebrauchte Haushaltswaren.
  • Wurde im Rahmen des Novemberpogroms 1938 verhaftet und am 15. November 1938 im KZ Dachau registriert, wo er am  13. Januar 1939 entlassen wurde.
  • 1939 Flucht der beiden Söhne nach Palästina.
  • Isidor und seine Frau Betti versuchten, im Dezember 1939 mit einem illegalen Transport über Kladovo nach Palästina zu gelangen. Der Transport mit 1200 Personen kam nur bis ins serbische Šabac.
  • Gest. am 12./13. Oktober 1941 in Zasavica, Serbien.

Gedächtnisbuch als pdf-Datei

Isidor Jakob Paul (3,1 MB)

Verfasserin des Gedächtnisblatts

Lynn Williams (Freiwillige von ASF) in Zusammenarbeit mit Izak Paul (Enkel von Isidor Jakob Paul), 2015.

[Qu.: GB]

Marc Brafman

7.3.1920 – 18.12.2002

  • Geb. am 7. März 1920 in Łodż / Polen.
  • Chemiker.
  • Während des Chemiestudiums an der Sorbonne / Paris 1941 als Jude in Pithiviers interniert, konnte jedoch fliehen.
  • 1943 Eintritt in die 35. Brigade der „Francs-Tireurs Partisans de la Main d’Œuvre Immigrée“ (FTP-MOI) in Toulouse, eine Gruppe der Résistance, deren Anhänger hauptsächlich Ausländer sind.
  • Verhaftet am 3. April 1944, Gefängnis Saint-Michel in Toulouse. Wurde mit dem „Train Fantôme“ am 2. Juli deportiert, erreichte am 28. August 1944 das KZ Dachau, wo er bis zur Befreiung inhaftiert blieb.
  • Gest. am 18. Dezember 2002 in Lyon / Frankreich.

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Verfasserin des Gedächtnisblatts

Franziska Zimmermann (Schülerin), 2005.

[Qu.: GB]

Georg Partheymüller

3.11.1892 – 18.6.1977

  • Geb. am 3. November 1892 in Marktzeuln, Oberfranken.
  • Müller, Gutsbesitzer, Bürgermeister,
  • Haft im KZ Dachau vom 3. Juli 1937 bis zum 9. September 1937.
  • Ab 15. November 1945 Erster Bürgermeister von Marktzeuln.
  • Von 1946 bis 1966 Mitglied des Kreistages und des Kreisausschusses des Landkreises Lichtenfels.
  • Von 1958 bis 1963 Mitglied des Bayerischen Senats.
  • Gest. am 18. Juni 1977.

Gedächtnisblatt

Georg Partheymüller  (2 MB)

Verfasserin des Gedächtnisblatts

Dr. Elisabeth Jüngling (pensionierte Lehrerin), 2006.

[Qu.: GB]

Ernst Berendt

1.5.1878 – 4.8.1942

  • Geb. am  1. Mai 1878 in Berlin.
  • Pfarrer.
  • Verhaftet am 19. Dezember 1940; Gefängnis Bühl/Baden
  • Ab 21. Mai 1941 im KZ Dachau.
  • Gest. am 4. August 1942 im KZ Dachau.

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Verfasserin des Gedächtnisblatts

Waltraut Kaiser-Berendt (Tochter), 2005.

[Qu: Wsite; FG1-kurz]

Hans Beimler

2.7.1895 – 1.12.1936

  • Geb.  am 2. Juli 1895 in der Oberpfalz.
  • Reichstagsabgeordneter der KPD.
  • Wurde am 11. April 1933 verhaftet, kam am 25. April des gleichen Jahres ins KZ Dachau, von wo ihm am 9. Mai 1933 die Flucht gelang.
  • Gest. am 1. Dezember 1936.

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Verfasserin des Gedächtnisblatts

Stefanie Fischbacher (Schülerin), 2002.

[Qu.: GB]