Aufsatz stellt Erinnerungsprojekte für Oberstufe vor

Erinnungerungsprojekte für Oberstufenseminare – „Gedächtnisbuch Dachau“ und „Jüdische Lehrer und Lehrerinnen in Bayern“; so lautet der Titel  eines Aufsatzes von Sabine Gerhardus. Der Text informiert über die biographische Arbeit insbesondere in W-Seminaren und bringt Hintergrundinformationen zu beiden Projekten. Eine DVD liegt bei.

Der Band ist nicht im Buchhandel erhältlich, sondern kann gegen Erstattung der Schutzgebühr (18 Euro) und der Versandkosten bei der Gymnasialpädagogischen Materialstelle bestellt werden: www.materialstelle.de .

Sabine Gerhardus: Erinnungerungsprojekte für Oberstufenseminare – „Gedächtnisbuch Dachau“ und „Jüdische Lehrer und Lehrerinnen in Bayern. In:  Erinnerungsort Schule. Praktische Anregungen für eine Gedächtniskultur im Schulalltag“, S. 65-75. Hg. von Matthias Pflaum. (Themenfolge 149, Reihe Erinnern, um Neues zu wagen, Arbeitshilfe für den evangelischen Religionsunterricht an Gymnasien, Gymnasialpädagogische Materialstelle der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Erlangen 2014)

 Aus den sozialen Netzwerken

Jack van Ommen war so nett, auf die Präsentation der Gedächtnisblatts seiner Mutter, Renny van Ommen, in seinem persönlichen Blog und auch auf Facebook hinzuweisen.

Renny van Ommen durchlitt wegen ihrer Widerstandstätigkeit verschiedene Konzentrationslager. Die Befreiung erlebte sie auf einem Evakuierungsmarsch, davor hatte sie sieben Monate in den AGFA Kamerawerken in München arbeiten müssen, einem Außenlager des KZ Dachau.

Jack stellte bei dieser Gelegenheit in seinem Blogeintrag auch das Gedächtnisbuch vor. Thank you, Jack!

Ausschnitt aus dem Blog von Jack van Ommen

 

Foto: Gerhard Roeder

Ausstellungsschwerpunkt: Landkreis Dachau

Die Biographien von Häftlingen aus dem Landkreis Dachau sind zur Zeit und noch bis zum 4. Mai Thema der Ausstellung „Das Lager und der Landkreis Dachau“ in der Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Erarbeitet wurde diese Ausstelung von der Geschichtswerkstatt im Landkreis Dachau und dem Gedächtnisbuch. Bereits im Februar konnten Besucher die 12 Banner dieser Ausstellung in der Realschule Weichs besichtigen.

Hier war auch die Ausstellung „Namen statt Nummern“ zu sehen, die sich den Lebensgeschichten von Häftlingen des KZ Dachau widmet, freilich mit internationalem, nicht lokalem, Blickwinkel. Im Januar war „Namen statt Nummern“ im Josef-Effner-Gymnasium in Dachau zu sehen gewesen, im Dachauer Ignaz-Taschner-Gymnasium bereits im Dezember 2013.

 

Archivbesuche fürs Gedächtnisbuch

Die Projektleiterin Sabine Gerhardus hat am 3. April das Hauptstaatsarchiv und das Staatsarchiv in München besucht. Neben Archivrecherchen in Sachen Stolpersteine ging es ihr auch um Gespräche mit den Verantwortlichen. Allzu oft wird es schwierig bei Gedächtnisblättern oder bei Biografien für das Biographieprojekt des BLLV, wenn es sich um Bildrechte und um Schutzfristen dreht. Einige Abläufe lassen sich standardisieren und diese Chance will das Gedächtnisbuch nutzen.

Trägerkreis des Gedächtnisbuchs trifft sich

Am 8.4.2014 trifft sich der Trägerkreis des Gedächtnisbuchs. Auf dem Programm stehen unter anderem eine Nachbesprechung der Projektpräsentation und die Weiterentwicklung von Datenbank und Dokumentation des Projekts.

„Namen statt Nummern“ an der Carroll University in Waukesha (USA)

Die Carroll University in Waukesha (USA) zeigt seit 4. April die Gedächtnisbuchausstellung. Es ist das 117. Mal, dass die für ein internationales Publikum konzipierte Ausstellung gezeigt wird. Wie das Leben so spielt: Lynn, Mitarbeiterin am Gedächtnisbuch und Freiwillige der Aktion Sühnezeichen in Dachau, hatte kürzlich Besuch von ihrer Schwester aus den USA. Die wohnt gleich gegenüber von Waukesha und war so nett, Material mitzunehmen.

Bisher haben mehr als 100.000 Besucher in zehn Ländern die Ausstellung gesehen. Wer’s genau wissen will: Die Ausstellung lief bisher in Deutschland, Österreich, Frankreich, den Niederlanden, der Ukraine, der Schweiz, Polen, Großbritannien, Kannada und den Vereinigten Staaten. Nach unserer Zählung waren es bisher exakt 102.766 Besucherinnen und Besucher.

Ausstellung in St. Louis (USA) beendet

Am 28.3.2014 ging die Gedächtnisbuch-Ausstellung in St. Louis (USA) an der Washington University zu Ende. Zwei Wochen hatten die Studierenden Zeit gehabt, sich mit Biographien ehemaliger Dachau-Häftlinge zu beschäftigen.

Neue Fotos von der Präsentation am 22. März 2014

Ein herzliches Dankeschön für die nachfolgenden Fotos an Gerhard Roeder!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Namen statt Nummern / Vorstellung neuer Biographien für das Dachauer Gedächtnisbuch

Leider hat sich während der Veranstaltung meine Kamera verabschiedet, so dass ich zum digitalen Allzweckgerät, dem Handy, greifen musste. Eine Notlösung – man sieht’s.