Albert Eise

7.11.1896 – 3.9.1942

  • Geb. am 7. November 1896 in Oeffingen.
  • Katholischer Priester, Schönstattbewegung.
  • Verhaftet im August 1941 wegen seiner Tätigkeit für die Schönstattbewegung.
  • Gest. am 3. September 1942 im KZ Dachau.

Gedächtnisblatt als pdf-Datei

Albert Eise (4 MB)


Geboren am 7.11.1896 in Oeffingen bei Stuttgart. Gründungsmitglied der Marianischen Kongregation, aus der später die Schönstatt-Bewegung hervorging. Ab September 1915 Militärdienst als Sanitäter, Kriegseinsatz in Frankreich, Eisernes Kreuz und Ernennung zum Unteroffizier. Abitur 1919. Noviziat in Limburg, Studium der Theologie und Philosophie. Priesterweihe 1925 in Oeffingen. Spiritual und Vizerektor bei den Pallotinern in Freising, Rektor des Freisinger Missionsseminars. Ab 1931 lebte Eise in Schönstatt. Referententätigkeit, Exerzitien und Vorträge, Leiter der schönstättischen Studentinnenbewegung.  3.8.1941 Inhaftierung im Karmelitergefängnis in Koblenz, 14.11.1941 Überstellung ins KZ Dachau, hier musste er auf der Plantage und in der Desinfektionsabteilung arbeiten. Albert Eise starb am 3.9.1942 an der Hunger-Ruhr. 1946 Überführung der Urne nach Schönstatt.

Verfasserin des Gedächtnisblatts

Maria Gross, Schülerin des Camerloher Gymnasiums Freising, 2017.

Weitere Infos im Blog

7.9.2017: Ausstellungseröffnung in Oeffingen

30.8.2017:  Einladung: Gedenkgottesdienst und Ausstellungseröffnung in Oeffingen

 

[FG 8/17; Quelle GB; IS]