Sabine Gerhardus leitet das Projekt „Gedächtnisbuch für die Häftlinge des KZ Dachau“ im Auftrag des Trägerkreises Gedächtnisbuch seit 1999. Für den Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) koordiniert sie das Biographie-Projekt „Jüdische Lehrer und Lehrerinnen in Bayern“.

Sabine Gerhardus
Sabine Gerhardus

Kristina Eremina kommt aus Russland und arbeitet für ein Jahr als Freiwillige der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) in der Evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau.
Sie schreibt über sich:
„Ich heiße Kristina und komme aus Russland. Ich studierte bis Sommer 2019 an der staatlichen sozialpädagogischen Universität in Wolgograd im Institut für Fremdsprachen, Lehrstuhl der deutschen Sprache und Technik des Unterrichts. Obwohl ich noch bis zum Bachelor-Abschluss zwei Jahre studieren muss, habe ich mich dazu entschlossen, Freiwillige bei der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste zu werden.
Meine Heimatstadt ist vor allem durch die Ereignisse der Schlacht um Stalingrad weltweit bekannt. In Wolgograd wurden die Gedenkstätten „Mamajew-Hügel“, mit einer der größten Skulpturen der Welt „Mutter Heimat ruft“ und das Panorama-Museum errichtet. Jedes Jahr kommen viele ausländische Besucher in die Stadt. Ehrenamtlich arbeitete ich als Begleiterin und Dolmetscherin bei der Verwaltung in meiner Stadt im Rahmen der Entwicklung russisch-deutscher Beziehungen. Die Geschichte des 20. Jahrhunderts wurde zu einem Schwerpunkt in meinem Leben. Ein wichtiger Teil meines Freiwilligendienstes ist das Gedächtnisbuchprojekt.
Ich freue mich auf Möglichkeit, mich in der Erinnerungsarbeit zu engagieren.“

Kristina Eremina

Paul Canneva kommt aus Frankreich und hat seinen Bachelor in Geschichte und in Philosophie abgeschlossen. Sein besonderes Interesse gilt der Arbeit eines Historikers. Seit September 2019 ist er freiwillig für die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste tätig, weil er sich in der Erinnerungsarbeit engagieren will. Ein Teil seines Freiwilligendienstes ist das Gedächtnisbuchprojekt.

Paul Canneva

Irene Stuiber ist Historikerin und Journalistin. Sie hat das Gedächtnisbuch mitgegründet und einige Jahre im Trägerverein begleitet. Seit 2014 unterstützt sie das Projekt insbesondere in redaktionellen und historischen Fragen und im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

Irene Stuiber
Irene Stuiber

Jos Sinnema erarbeitete eine Biographie für das Gedächtnisbuch. Dies faszinierte ihn so, dass er einen niederländischen Projektbereich ins Leben rief, den er bis heute koordiniert und betreut.

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Jos Sinnema

 

Bisherige Freiwillige der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

 

2018/19

Maeva Keller kommt aus Frankreich und hat ihren Bachelor in Geschichte abgeschlossen. Das 20. Jahrhundert und der Zweite Weltkrieg waren ihre Schwerpunkte. Im letzten Jahr hat sie in Paris Internationale Beziehungen studiert. Seit 2018 ist sie Freiwillige der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, weil sie sich in der Erinnerungsarbeit engagieren möchte. Ein Teil ihres Freiwilligendienstes ist das Gedächtnisbuchprojekt.

Maeva Keller

Anastasiia Lapteva kommt aus Russland. Sie hat ihr Bachelorstudium an der Universität mit Schwerpunkt Linguistik abgeschlossen. Während ihres Studiums verbrachte sie einen Monat an der Hochschule Anhalt in Köthen. Die ASF-Freiwillige hat in ihrer Heimatstadt Perm viele Projekte ehrenamtlich unterstützt. Jetzt hat sie Lust auf eine neue Erfahrung. Sie interessiert sich für die Geschichte des 20. Jahrhunderts und möchte Biographien von Dachau-Häftlingen und Häftlingen in Russland, z.B. in Gulags, vergleichen.

Anastasiia Lapteva

2017/18

Maja Lynn kommt aus den USA. Nach dem Abschluss ihrer High School, wollte sie für ein Jahr nach Deutschland gehen, um die Sprachkenntnisse zu verbessern und zu verstehen was es heißt, Deutsche zu sein. Seit 2017 macht sie einen Freiwilligendienst bei Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, weil sie großes Interesse an Geschichte und sozialer Gerechtigkeit hat. Ein Teil ihres Freiwilligendienstes ist das Gedächtnisbuchprojekt.

Maja Lynn

Beata Tomczyk kommt aus Polen, sie hat Kulturwissenschaft an der Warschauer Uni studiert und 2016 mit meiner Masterarbeit die Uni abgeschlossen. Sie hat auch ein Semester in Tübingen studiert (in 2012/13). Sie interessiert sich für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs, Holocaust Studies und die Erinnerungskultur, deswegen wollte sie ihre Freiwilligendienst in der KZ-Gedenkstätte Dachau machen.

Beata Tomczyk

2016/17

Sandra Usselmann hat sich nach ihrem Bachelor in Englischer Literatur und Geschichte entschlossen, einen Freiwilligendienst bei Aktion Sühnezeichen Friedensdienste zu leisten, weil sie ein soziales Jahr machen wollte.  Sie interessiert sich sehr für die Politik von Minderheitsregierungen und findet es auch wichtig, dass man sich an die  Geschichte erinnert und daraus lernt. Von September 2016 bis August 2017 unterstützte sie das Gedächtnisbuchprojekt.

Sandra Usselmann
Sandra Usselmann

Valeriia Plotnyk kam aus der Ukraine nach Dachau. Sie hatte ein Studium als Englische Übersetzerin abgeschlossen. Valeriia interessiert sich für Geschichte. Sie wollte mehr über Nationalsozialismus und die Geschichte des Konzentrationslagers erfahren, deshalb machte sie von September 2016 bis August 2017 ein soziales Jahr in Dachau mit Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste.

2015/16

Agco Halmen unterstützte das Gedächtnisbuchprojekt von September 2015 bis August 2016. Sie hat sich nach dem Abitur zum Freiwilligendienst bei Aktion Sühnezeichen Friedensdienste entschlossen. Sie interessiert sich sehr für Gedenkstättenarbeit, das führte sie nach Dachau.

Agco
Agco

2015/16

Maurycy Przyrowski war von 2015-2016 Freiwilliger der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste beim Gedächtnisbuch. Er stammt aus der Nähe von Warschau und hat ein besonderes Interesse für Zeitgeschichte. Deswegen leistete er seinen Freiwilligendienst für Aktion Sühnezeichen Friedensdienste von September 2015 bis August 2016 in Dachau.

Maurycy
Maurycy

2014/15

Kat Semel arbeitete von 2014-2015  als Freiwillige der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste für das Gedächtnisbuch. Sie kommt aus den USA und hat Europäische Geschichte und Germanistik an der University of California Irvine studiert. Nach Abschluss ihres Studiums machte sie ein Praktikum beim United States Holocaust Memorial Museum und arbeitete im Los Angeles Museum of the Holocaust (LAMOTH) als Koordinatorin für die Besucher.

Kat Semel
Kat Semel

Maya Bakulina wirkte von September 2014 bis August 2015 als Freiwillige der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste beim Gedächtnisbuch mit. Sie kommt aus Russland und hat in Moskau einen Bachelor-Abschluss als Sozialwissenschaftlerin erworben. 2010 und 2011 nahm sie in Dachau an der Internationalen Jugendbegegnung teil, 2013 und 2014 beteiligte sie sich dort als Teamerin.