Museum Treuchtlingen: Ausstellung "Namen statt Nummern" und "Geistliche im KZ Dachau"
23.9.26-18.3.27
Museum Treuchtlingen, Heinrich-Aurnhammer-Str. 8, 91757 Treuchtlingen
Museum Treuchtlingen: Filmabend und Führung
Do, 15.10.26, 18:30 Uhr
Museum Treuchtlingen, Heinrich-Aurnhammer-Str. 8, 91757 Treuchtlingen, Sonderausstellungsraum im 1. OG
Museum Treuchtlingen: Storytelling - Geschichte in der Praxis
Do, 12.11.26, 10-11 Uhr
Museum Treuchtlingen, Heinrich-Aurnhammer-Str. 8, 91757 Treuchtlingen, Sonderausstellungsraum im 1. OG
Museum Treuchtlingen: "Kirche im Nationalsozialismus - zwischen Anpassung und Widerstand"
Do, 10.12.26, 18:30 Uhr
Museum Treuchtlingen, Heinrich-Aurnhammer-Str. 8, 91757 Treuchtlingen, Sonderausstellungsraum im 1. OG
Museum Treuchtlingen: "Mein Großvater, ein Kriegsverbrecher"
Do, 28.1.27, 18:30 Uhr
Museum Treuchtlingen, Heinrich-Aurnhammer-Str. 8, 91757 Treuchtlingen, Sonderausstellungsraum im 1. OG
Museum Treuchtlingen: "Juden in Mittelfranken im 19. und frühen 20. Jahrhundert"
Do, 11.2.27, 18:30 Uhr
Museum Treuchtlingen, Heinrich-Aurnhammer-Str. 8, 91757 Treuchtlingen, Sonderausstellungsraum im 1. OG
Museum Treuchtlingen: „Jüdisches Leben in Treuchtlingen". Finissage
Do, 18.3.27, 18:30 Uhr
Museum Treuchtlingen, Heinrich-Aurnhammer-Str. 8, 91757 Treuchtlingen, Sonderausstellungsraum im 1. OG
Das Trägerkreistreffen im September 2023 beschäftigte sich neben den laufenden Vorgängen mit den Planungen für das Jahr 2024. Mit Anja Schuller-Müller gibt es ein neues Gesicht im Trägerkreis.
Anja Schuller-Müller
Mehr als genug zu besprechen hatte der Trägerkreis auf seinem Treffen am 18. September 2023: Auf der Tagesordnung standen die Umsetzung der Ergebnisse der Trägerkreisklausur vom Mai dieses Jahres, der Fortschritt im Erasmus-Projekt sowie der Stand des derzeitigen W-Seminars am Dachauer Ignaz-Taschner-Gymnasium. Im September 2024 wird ein neues W-Seminar beginnen, die Vorbreitungen dazu laufen bereits, auch dies wurde besprochen. Ein weiteres großes Thema waren die knappen Finanzen des Gedächtnisbuchs.
Eine neue Personalie gibt es im Trägerkreis: Die Mitarbeiterin des Kreisjugendrings Dachau, Anja Schuller-Müller, hat die Vertretung ihrer Organisation im Trägerkreis übernommen. Beim KJR ist sie auch zuständig für die Internationale Jugendbegegnung.
(23.9.23; IS)
31. August 2023
Freiwilligenjahr 2022/2023 geht zu Ende
Mit dem Monat August geht das Freiwilligenjahr 2022/2023 bei Aktion Sühnezeichen Friedensdienste zu Ende. Ioanna Taigacheva und Sara Brunner beenden damit ihre Tätigkeit in Dachau.
Sara Brunner und Sabine Gerhardus beim Abschiedskaffee
Die junge Russin Ioanna Taigacheva hat zwei Jahre in Dachau verbracht, Sara Brunner aus Pennsylvania ist vor einem Jahr dazugestoßen. Beide haben nicht nur die Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte, sondern an mehreren Tagen in der Woche das Gedächtnisbuch unterstützt.
Beide Freiwillige haben sich sehr für die Erinnerung an jüdische Verfolgte engagiert und eigene Recherchen zu Gedächtnisblättern angestellt. Ioanna hat im Frühjahr ein Gedächtnisblatt zu Leo Kahn erstellt und Sara hat zu der Tanzlehrerin Vera Neumeyer recherchiert, die bis zur Vertreibung ihrer Familie im November 1938 in Dachau gewohnt hat.
Ein herzliches Dankeschön kommt von Projektleiterin Sabine Gerhardus: „Ich möchte mich bei den beiden für ihre Unterstützung und ihr großes Engagement ganz herzlich bedanken und wünsche beiden alles Gute für die Zukunft und viel Freude an ihren nächsten Wirkungsstätten!“
(15.9.2023; IS)
28. August 2023
Studienfahrt Auschwitz: „schwierig und sehr emotional“
Sara Brunner, noch bis Ende August 2023 Freiwillige von Aktionsühnezeichen Friedensdienste (ASF) in Dachau, hatte die Gelegenheit, im Rahmen einer Studienreise von ASF Oświęcim/Auschwitz und Krakau zu besuchen.
Die Gruppe wohnte in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Oświęcim/Auschwitz, zu deren Stiftern ASF gehört. Der Besuch beinhaltete Workshops, Besichtigungen und eine Fahrt nach Krakau.
Zentraler Punkt war die Besichtigung der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Sara berichtet: „Der Besuch war schwierig und sehr emotional. Beim Besuch auf dem Gedenkstättengelände zu sehen, wo genau so schreckliche Sachen passiert sind, hat mich sehr bewegt. Als ich beide Auschwitz I und II (Birkenau) besucht habe, konnte ich nur an die Leute denken, die damals Häftlinge waren und auch über den gleichen Wege wie ich an diesen Tagen gelaufen sind und alles, was sie verloren haben. Ich habe mich oft gefragt, was sie vielleicht gedacht haben oder wie sie sich damals gefühlt haben. Ich will jetzt mehr über die Leute wissen, die dort waren und entweder ermordet wurden oder überlebt haben. Ich interessiere mich dafür, durch Recherche die Leute besser kennenzulernen, die in Auschwitz gelitten haben. Wenn man genau an dem Ort steht, an dem etwas passiert ist, spürt man viel stärker, was passiert ist. Und genau das war meine Erfahrung.“
(28.8.23; IS)
15. August 2023
Gesucht: Informationen zu Georgi Solomonoff und Josef Majdic
Auch iranische Staatsbürger waren im KZ Dachau interniert. Dies ist Houman Amadi aufgefallen, der nun zu Georgi Solomonoff und Josef Majdic recherchiert und Gedächtnisblätter erstellen will. Sabine Gerhardus berichtet von ihrem Treffen mit dem Verfasser.
Houman Amjadi bei seinem Besuch im Gedächtnisbuch
Am Freitag, den 28.7. habe ich mit Houman Amjadi getroffen. Er hatte sich vor einigen Monaten bei mir gemeldet, weil er in der Ausstellung der KZ-Gedenkstätte gesehen hat, dass auch iranische Staatsbürger in Dachau inhaftiert waren.
Houman Amjadi interessiert sich für deren Biographien und erkundigte sich, ob man nicht über die Iraner Gedächtnisblätter machen kann – er plant ein eigenes kleines Projekt, bei dem er mit anderen zusammen diese Biographien erarbeiten würde. Bei meiner Recherche in der KZ-Gedenkstätte hat sich herausgestellt, dass es sich um zwei Personen handelt, von denen wir noch nicht wissen, weshalb sie als Häftlinge die iranische Staatsbürgerschaft hatten oder angegeben haben.
Von der Gedenkstätte bekamen wir die Information, dass es sich bei einem der beiden um den am 11.4.1925 in Leningrad/St. Petersburg geborenen Studenten namens Georgi Solomonoff handelt, der vermutlich in Warschau studierte. Der zweite ist ein in Slowenien geborener und lebender Diplomat namens Josef Majdic. Houman Amjadi hat inzwischen mit der Recherche begonnen. Es zeichnet sich jetzt schon eine äußerst spannende, ungewöhnliche Spurensuche ab.
Wir haben bisher herausgefunden, dass Georg oder Georgi Ivanovitsch Solomonoff am 22.2.2017 im Alter von 91 Jahren in Kalifornien gestorben ist und auf dem Serbischen Friedhof von Colma, San Mateo County, beerdigt wurde. Im selben Grab liegt auch seine Mutter Tamara Davydovna Solomonova. Solomonoff war von August bis November 1944 im KZ Dachau inhaftiert. In den 1950er Jahren war er Matrose bei einer niederländischen Schiffahrtsgesellschaft, der „Holland Interamerica Line“ und segelte zwischen Buenos Aires, Bahia, und New York. Houman Amjadi hofft nun, dass er mögliche Verwandte oder Personen, die Solomonoff noch kannten, finden kann, denn er ist ja erst vor sechs Jahren gestorben.
Josef Majdic, geboren am 5.5.1900, verheiratet, aber zur Zeit der Verhaftung ohne Kinder, war vom 22.10.1944 an in Dachau inhaftiert. Er arbeitete im Kommando Präzifix. Nach der Befreiung ging er nach Klagenfurt. Auch über ihn hofft Houman Amjadi noch weitere Spuren zu finden, möglicherweise auch Angehörige.
(15.8.23; Sabine Gerhardus/IS)
6. August 2023
Wir gratulieren zur Bezirksmedaille, lieber Klaus!
Klaus Schultz, Mitgründer des Gedächtnisbuchs und seit damals konsequenter Unterstützer unseres Projekts, erhielt vom Bezirk Oberbayern die Bezirksmedaille für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement.
Der Bezirk Oberbayern würdigte das Engagement von Klaus Schultz vor allem in zwei Bereichen: sein Bemühen um die Jugendsiedlung Hochland e.V. in Königsdorf und das Eintreten für eine aktive, lebendige Erinnerungskultur.
Seit Anfang der 80er Jahre trat Klaus Schultz für eine Jugendbegegnungsstätte in Dachau ein, bis in die 90er Jahre hinein gegen den Widerstand der Stadtrats- und auch der Landtagsmehrheit. 1997 übernahm er die Stelle des Diakons an der Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau und setzte daneben sein Engagement im Vorstands des Förderverein für eine internationale Jugendbegegnungsstätte, später Förderverein für Internationale Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit, fort. Hier gab Klaus Schultz den maßgeblichen Impuls für die Gründung des Gedächtnisbuchs durch einen Trägerkreis, im dem er bis zu seiner Pensionierung mitarbeitete. Auch seit seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben unterstützt Klaus Schultz das Gedächtnisbuch ehrenamtlich. Wichtig ist ihm zudem die Erinnerungsarbeit im deutschen Fußball, für die er sich nicht zuletzt im Verein „!Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“ einsetzt.
Wir freuen uns sehr darüber, dass du die Bezirksmedaille erhalten hast, lieber Klaus, und gratulieren sehr herzlich!
(Foto: Wolfgang Englmaier, Bezirk Oberbayern; Text: Irene Stuiber)
27. Juli 2023
Gestaltungsworkshop am Ignaz-Taschner-Gymnasium
Kurz vor den Sommerferien fand am Ignaz-Taschner-Gymnasium in Dachau ein Workshop zur Gestaltung der Gedächtnisblätter statt.
Fünf Schülerinnen und zwei Schüler des W-Seminars Namen statt Nummern sowie Sara Brunner, Freiwillige der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, nahmen teil. In einem Kunstraum der Schule in der Moosschwaige tauschten sie sich über ihre Recherchen aus, ließen sich von anderen Gedächtnisblättern inspirieren und entwarfen Prototypen von ihren Gedächtnisblättern.
Projektleiterin Sabine Gerhardus meint dazu: „Es war ein schöner Abschluss des ersten Seminarjahres: gemütlich zusammensitzen, ratschen und dabei kreativ werden. Bei Bedarf biete ich einen Ersatz-Workshop am Anfang des Schuljahres für diejenigen an, die diesmal nicht dabei sein konnten.“
Das Gedächtnisbuch-Team wünscht allen Schülern und Schülerinnen nun erstmal: schöne Ferien!
(27.7.23; Sabine Gerhardus/IS)
20. Juli 2023
BCJ-Studienpreis für Anna Schlichenmayer
Wir gratulieren! Anna Schlichenmayer erhielt für ihre im Gedächtnisbuch-W-Seminar 2020-2022 erstellte Arbeit über Josef Gunzenhäuser den BCJ.Bayern-Studienpreis 2023.
In Begleitung von Seminarlehrerin Hedi Bäuml vom Ignaz-Taschner-Gymnasium reiste Anna Schlichenmayer nach Nürnberg, um den BCJ.Bayern-Studienpreis in Empfang zu nehmen. Der Preis würdigte ihre Seminararbeit und ihr Gedächtnisblatt „Das Leben des Josef Gunzenhäuser. Ein jüdischer Rechtsanwalt und Sprachenlehrer“. Der Preis hat es sich zur Aufgabe gemacht, „wissenschaftliches Arbeiten im Bereich des christlich-jüdischen Gesprächs zu unterstützen und sich ggf. daran zu beteiligen“.
Mit viel Rechercheaufwand und detailgenauer Darstellung hat Anna Schlichenmayer das Leben von Josef Gunzenhäuser beschrieben: Ein Vierteljahr war der 1896 geborene jüdische Jurist nach der Reichspogromnacht im KZ-Dachau inhaftiert. Als Rechtsanwalt durfte er nach der Machtergreifung nicht mehr arbeiten, er schlug sich als Sprachenlehrer durch. Am 6. Juni 1942 wurde Josef Gunzenhäuser mit dem dritten Transport aus München nach Theresienstadt deportiert, wo er am 1. Juli 1942 krank und unter erbärmlichsten hygienischen Zuständen starb.
(20.7.2023; IS)
10. Juli 2023
Vernetzungstreffen „Jüdisches Leben in Bayern“
Vielfältige Gesprächs- und Informationsmöglichkeiten ergaben sich für das Team des Gedächtnisbuchs beim Treffen „Jüdisches Leben in Bayern“ am 7. Juli 2023 in Nürnberg. Eingeladen hatte der bayerische Antisemitismusbeauftragte.
Projektleiterin Sabine Gerhardus, neben dem Gedächtnisbuch auch für das Projekt Erinnern des BLLV zuständig, und Irene Stuiber, die den Blog des Gedächtnisbuchs und das Forum Erinnern betreut, nahmen am 3. Landestreffen „Jüdisches Leben in Bayern“ in Nürnberg teil. Beide Teilnehmerinnen freuten sich über die Fülle an persönlichen Gesprächen, die im Rahmen dieses Treffens in Nürnberg möglich waren.
In seiner Begrüßungsrede plädierte der bayerische Antisemitismusbeauftragte Ludwig Spaenle für eine Aufnahme des Kampfes gegen Antisemitismus als Staatsziel in die bayerische Verfassung. Konkrete Erfolge gäbe es bei der Vernetzung: Beim Bayerische Landesverein für Heimatpflege wurde für einen Zeitraum von vier Jahren eine Projektstelle „Jüdisches Leben in Bayern“ geschaffen.
Am Ende der Veranstaltung wies Spaenle darauf hin, dass seine Amtszeit mit Ende der laufenden Legislaturperiode ende. Er bedankte sich bei den Anwesenden für deren Engagement, das sei „die innerste Kraft dieser Gesellschaft“.
Spaenles Hinweis auf die derzeitige brandgefährliche politische Situation sprach vielen Zuhörerinnen und Zuhörern aus dem Herzen: „Sie wissen, ich bin Mitglied der CSU – ich sitze jetzt seit fast 30 Jahren im Bayerischen Landtag, ich bin ja nachgerückt dann 2020 wieder und habe dann das erlebt – der Kern dieser sogenannten Alternative sind Hardcore-Nazis. Das sind Rechtsextremisten, die diese Gesellschaft und dieses freiheitliche parlamentarische System im Kern zerschlagen wollen.“
Die Rednerinnen und Redner stellten in Nürnberg folgende Projekte vor:
Rudolf Neumaier, Bayerischer Landesvereins für Heimatpflege e.V.: Projekt „Jüdisches Leben in Bayern“,
Bernd Päffgen, Bayerische Akademie der Wissenschaften: Ad hoc-Arbeitsgruppe „Judentum in Bayern in Geschichte und Gegenwart“,
Corinna Storm, Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus: Portal „Bayern gegen Antisemitismus“ (www.gegen-antisemitismus.bayern.de),
Stefan Denzler, Evangelisches Bildungszentrum Bad Alexandersbad: „Kommunales Engagement im Bundesprogramm „Demokratie leben!““.
Besonders interessant fand Sabine Gerhardus den in der Diskussion geäußerten Vorschlag des Nürnberger Lehrers David Denninger: „Ich bin der Meinung, es müsste an jeder Schule einen Antisemitismusbeauftragten geben, und zwar auf Schülerseite.“ Sabine Gerhardus meint dazu: „Ich finde das eine Superidee, würde die aber ergänzen wollen, z.B. zu Antisemitismus- und Antirassismusbeauftragten. Das gäbe den Schulen eine Struktur, unter der sie regelmäßige Fortbildungen bzw. Schulungskurse anbieten könnten und die Problematik der Diskriminierung weniger leicht unter dem Teppich verschwinden würde. Besonders gefällt mir daran, dass die Idee Schüler und Schülerinnen beteiligt und ihnen Vertrauen und Verantwortung entgegenbringt.“
Karina: Geschichte zeigt die Menschheit im Guten wie im Schlechten
Auf Deutsch und Russisch veröffentlichen wir den Bericht unserer Schülerpraktikantin über ihr Praktikum bei Gedächtnisbuch und Versöhnungskirche. Vielen Dank, Karina!
Sabine Gerhardus mit Schülerpraktikantin Karina
Mein Name ist Karina, ich bin fast 15 Jahre alt. Ich bin Schülerin in Hebertshausen. Für eine Woche Praktikum habe ich diesen Ort ausgewählt, um Erfahrungen zu sammeln.
Seit meiner Kindheit interessiere ich mich für die Geschichte der Menschen, Geschichten über Ereignisse, die auf der ganzen Welt stattfanden. Ich liebe Geschichte wirklich, weil sie eine wörtliche Beschreibung aller Schritte der Menschheit im Guten wie im Schlechten ist. Als ich aus Kiew nach Deutschland kam, interessierte ich mich mehr für die Geschichte dieses Landes, vor allem für die Ereignisse hier während des Zweiten Weltkriegs.
Dieses Praktikum findet vom 3. Juli bis einschließlich 7. Juli statt. Die ganze Zeit über helfe ich Menschen bei ihrer Arbeit. Am Montag und am Donnerstag helfe ich in der Evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Und am Dienstag und Mittwoch helfe ich im Büro des Gedächtnisbuch-Projekts beim Dachauer Forum. Das heißt, ich helfe bei der Inventur der Ausstellungsbroschüre „Namen statt Nummern“ und beim Bearbeiten von Biographien von Personen. In der Gedenkstätte Dachau helfe ich bei Führungen und anderen Arbeiten.
Ich halte dieses Projekt für äußerst wichtig. Es ist wichtig, die Geschichten jedes Einzelnen zu kennen, der sich als Häftling jemals innerhalb der Mauern des Konzentrationslagers Dachau aufgehalten hat. Es ist wichtig zu wissen, was den Menschen begegnet ist, und weitere wichtige Details zu erfahren, damit so etwas nicht noch einmal passiert.
Русская версия
Меня зовут Карина, мне почти 15 лет. Я ученица средней школы в Хебертсхаузене. На неделю практики я выбала именно это место чтобы получить опыт. И меня с детства интересовали истории людей, истории про события которые происходили во всём мире. Я очень люблю историю так как это буквальное описание всех шагов человечества в хорошую или плохую сторону. Когда я переехала в Германию из Киева то начала больше интересоваться историей этой страны, больше всего меня интересовало что происходило тут во время второй мировой войны. Эта практика у меня происходит с 3 по 7 июля включительно. Всё это время я помогаю людям с их работой. В понедельник и четверг я помогаю в протистантической церкви примерения находящейся в мемориальном центре в Дахау. А по вторник и среду я помогаю в офисе проэкта книги памяти в форуме. Дахау Тоесть я помогаю с „переучётом каталога меджународной выставки Имена вместо номеров“ и редактированием биографий людей. В мемориальном центре Дахау я помогаю с экскурсиями и другой работой. Я считаю, что этот проэкт крайне важен. Важно знать о историях каждой личности когда-либо находились в стенах концлагеря Дахау, как заключенный. Важно знать с чем сталкивались люди и узнавать больше важных деталий, чтоб такое больше не повторилось.