Lenz, Andreas

Andreas Lenz

11.8.1897 – 10.01.1949

  • Geb. am 11. August 1897 in Eglharting.
  • Arbeiter im Reichsbahndienst.
  • Im März 1933 gefangengenommen, ab Juni 1933 im KZ Dachau. Am 19. September 1933 wird er entlassen.
  • Gest. am 10. Januar 1949.

*11.8.1897 in Eglharting bei Zorneding. Aufgewachsen bei München, muss er 1917 ins Militär einrücken. Nach zwei Jahren wird er aus dem Militär entlassen, nachdem er im königlichen Leibregiment gedient und sich eine Granatsplitterverwundung zugezogen hat. Anschließend arbeitet er im Reichsbahndienst und engagiert sich in der KPD. 1928 heiratet er Walburga Daimer, kurz nach der Hochzeit wird die Tochter Olga geboren. Zwei Jahre später kommt der Sohn zur Welt, Erwin. Wegen seiner politischen Einstellung wird Andreas schon im März 1933 gefangengenommen, im Juni des gleichen Jahres kommt er ins KZ Dachau. Am 19.9.1933 wird er entlassen, die Haft zeigt jedoch Folgen in seinem gesundheitlichen Befinden. Auch nach der Entlassung steht er unter Beobachtung, dies hindert ihn jedoch nicht daran, Zwangsarbeitern und einer jüdischen Familie zu helfen. Er bekommt seinen Arbeitsplatz bei der Reichsbahn erst 1935 wieder, behält diesen dann aber bis zum Ende. Am 10. Januar 1949 stirbt er im Alter von 51 Jahren an einem Herzinfarkt.

Gedächtnisblatt

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Dieses Gedächtnisblatt ist in der Versöhnungskirche in Dachau einsehbar.

Verfasserin des Gedächtnisblatts.

Selina Moosbauer (Schülerin), 2016.

Weitere Infos im Blog

23.3.2016: Jahrespräsentation – neun Biographien vorgestellt