Die Erinnerung weitergeben
Noémie Hernandez Bernard verabschiedet sich hier mit einem Text über die wichtigsten Erfahrungen ihres Freiwilligenjahrs, das sie seit September 2024 im Gedächtnisbuch und an der Versöhnungskirche absolviert hat. Wir wünschen ihr für die Zukunft alles Gute!
Mein Name ist Noémie Hernandez Bernard und ich war ein Jahr lang Freiwillige bei ASF in Dachau. Es war die schönste und bereicherndste Erfahrung, die ich bisher gemacht habe, ein Jahr, in dem ich enorm gewachsen bin.
Für mich war es aus mehreren Gründen wichtig, hier zu sein, vor allem wegen der Pflicht zur Erinnerung. Seit langem interessiere ich mich besonders für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Dieser Freiwilligendienst hat es mir ermöglicht, mein Wissen zu vertiefen und gleichzeitig dazu beizutragen, diese Erinnerung weiterzugeben.
Im Laufe dieses Jahres hatte ich das Glück, großartige Menschen aus sehr unterschiedlichen Bereichen kennenzulernen. Durch diesen Austausch habe ich viel gelernt, nicht nur in historischer Hinsicht, sondern auch in menschlicher Hinsicht: zuzuhören, zu kommunizieren und andere zu verstehen.
Unter all meinen Erinnerungen werden mir die Befreiungszeremonie und meine Begegnung mit Jean Lafaurie in Paris, den ich interviewen durfte, wohl am meisten in Erinnerung bleiben. Diese Momente werde ich immer in Erinnerung behalten.
Abschließend möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken, die mich während dieses Jahres begleitet und unterstützt haben. Ihre Freundlichkeit und Hilfe haben diese Erfahrung noch wertvoller gemacht.
(4.9.25; Noémie Hernandez Bernard/IS)


