Gudrun Czerwinski stellte die Biographie von Heinrich Staub in Dreieich-Sprendlingen vor
In Dreieich-Sprendlingen, einem der Heimatorte von Heinrich Staub, laufen die Vorbereitungen für eine Stolpersteinverlegung 2027. Gudrun Czerwinski hatte 2025 ein Gedächtnisblatt über ihren Großvater fertiggestellt. Heinrich Staub war am 1. Februar 1945 im KZ-Dachau gestorben.
Bei der Jahrespräsentation des Gedächtnisbuchs im März 2025 hätte Gudrun Czerwinski die von ihr verfasste Biographie ihres Großvaters gerne selbst präsentiert. Leider konnte sie aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Veranstaltung anreisen. Marine, damals als Freiwillige für Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Dachau, übernahm es, den Text vorzutragen.
Das Interesse an der Lebensgeschichte von Heinrich Staub ist in seiner Heimatregion groß. In Dreieich-Sprendlingen, seinem letzten Wohnort, bereitet eine Stolpersteininitiative die Verlegung eines Stolpersteins im Frühjahr 2027 vor. Aus diesem Anlass wurde die Gedächtnisbuchautorin gebeten, seine Lebensgeschichte in einer Veranstaltung vorzutragen.
Der Vortrag war ein voller Erfolg, schreibt uns Gudrun Czwerwinski. Zur Veranstaltung kamen über 70 Personen. Auch das Gedächtnisblatt zu Heinrich Staub wurde in digitalisierter und ausgedruckter Form vorgestellt. Die Verfasserin freut sich darüber, dass auch einige Lehrer anwesend waren, die die Lebensgeschichte von Heinrich Staub in ihre Schulen weitertragen werden.
Eine Spendenbox für das Gedächtnisbuch begleitete den Abend und brachte fast 150 Euro. Das Gedächtnisbuch bedankt sich sehr herzlich dafür!
Hier finden Sie das Gedächtnisblatt von Heinrich Staub
Heinrich Staub (PDF)
(5.10.2026; Foto: Hans-Walter Schewe (Ausschnitt); IS)


