Schloss Hartheim: gnadenloser Mord von Tausenden von Menschen

Auf ihrer Urlaubsreise besuchten Sabine Gerhardus und ihr Mann Schloss Hartheim in Oberösterreich, einen Ort der NS-Euthanasiemorde. Rund 30000 Menschen ermordeten die Nazis in Schloss Hartheim.

 

Sabine Gerhardus schreibt am 6. September 2026:

„Wir waren heute spontan in Schloss Hartheim. Wir sind im Urlaub in Oberösterreich an der Donau. Da Hartheim ganz nah ist und ich noch nie dort war, sind wir heute dorthin gefahren und kamen zufällig zum einmal im Monat angebotenen Rundgang.

So haben Jack und ich zusammen mit zwei weiteren Besuchern die beeindruckende Ausstellung gesehen. Begleitet wurden wir durch Jennifer Grötzer, eine junge, sehr nette und engagierte Politologin, die uns die Geschichte des Hauses und der NS-Krankenmorde gezeigt hat. In der Ausstellung hängen Fotos von zwei Opfern, über die es Gedächtnisblätter gibt: Karl Wacker Horvath und Werner Sylten.

Dieses so idyllisch wirkenden Schlösschen beherbergte einmal eine vorbildliche pädagogische Einrichtung für Menschen mit Einschränkungen, bevor die Nazis dort gnadenlos Tausende Menschen ermordeten, weil sie sie für unproduktiv hielten.“

Das Gedächtnisblatt von Werner Sylten lässt sich auf unserer Website online lesen:
Gedächtnisblatt von Werner Sylten

(13.9.26; Sabine Gerhardus/IS)