Planungen rund um das W-Seminar in Treuchtlingen

Einen Doppeltermin hatte Sabine Gerhardus im Dezember 2025 in Treuchtlingen. Zum einen ging die Arbeit im Treuchtlinger W-Seminar weiter, zum anderen traf sie sich mit der Leiterin des Museums Treuchtlingen und dem Geschäftsführer der KEB Weißenburg-Gunzenhausen.

Nach Treuchtlingen begleitet wurde Sabine Gerhardus von Khrystyna Maksymljuk, derzeit Freiwillige von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste im Gedächtnisbuchprojekt.

Sabine Gerhardus berichtet: „Am 2. Dezember habe ich das W-Seminar an der Senefelder-Schule wieder getroffen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihre digitalen Arbeitsordner erhalten. Ich konnte Ihnen die Arbeit mit unseren „Lebensläufen“ zeigen.“

Diese Lebensläufe sind Dateien, die alle wichtigen Informationen und Quellenangaben enthalten. Sie werden von den Schüler*innen jeweils über die von ihnen porträtierte Person erstellt.

Auch ein Treffen mit Magdalena Paschke vom Museum Treuchtlingen und dem Geschäftsführer der KEB Weißenburg-Gunzenhausen, Matthias Hirschmüller, stand auf dem Programm.  „Khrystyna und ich trafen im Museumscafé Magdalena Paschke und Matthias Hirschmüller. Im gemütlichen Café konnten wir uns kennenlernen und über unsere Kooperationsideen austauschen. Sowohl Frau Paschke als auch Herr Hirschmüller haben großes Interesse an unserer Arbeit.“

Die Ergebnisse dieser Besprechung können sich sehen lassen: Die Ausstellung „Namen statt Nummern“ und die Ergänzung „Geistliche im KZ Dachau“ sollen ab September 2026 im großen Ausstellungsraum des Museums gezeigt werden. Auch ein Rahmenprogramm ist in Planung, bei der die Schüler und Schülerinnen des W-Seminars an der Senefelder-Schule Gelegenheit bekommen sollen, ihre Arbeit vorzustellen.“

Sabine Gerhardus meint: „Es gibt schon viele Ideen – ich bin gespannt, was alles entstehen wird!“

Wie auf dem Foto zu sehen ist, zeigt das Museum zur Zeit eine Ausstellung über Franken und Treuchtlingen um 1920 – sicher auch für die Teilnehmenden des W-Seminars von Interesse!

(17.12.25; Foto: Khrystyna Maksymljuk; IS)