Ausstellung: Namen statt Nummern. Niederländische politische Häftlinge im KZ Dachau

Im Widerstandsmuseum in Amsterdam war die Ausstellung bereits zu sehen, nun wird sie in der Gedenkstätte Dachau gezeigt: Sie basiert auf den für das niederländische Gedächtnisbuch erarbeiteten Biographien von Häftlingen des KZ Dachau, die im politischen Widerstand in den Niederlanden aktiv waren. Für diese Biographien recherchierten Jugendliche in Archiven, besuchten authentische Orte und sprachen mit Überlebenden. Jos Sinnema unterstützte die Jugendlichen bei ihren Nachforschungen.

Das Widerstandsmuseum gestaltete auf dieser Grundlage eine Ausstellung mit vielen authentischen Objekten. Darunter finden sich zum Beispiel: Das in den Deckel einer Holzkiste geschnitzte Schachbett von Pim Reijntjes oder ein Lieder-und Psalmenbuch von Willemijn Petroff-van Gurp. Kurzfilme zeigen, was die Arbeit an den Gedächtnisbuchbiographien für die Beteiligten bedeuten. 

Die Ausstellung ist bis zum Frühjahr 2019 im Sonderausstellungsraum der Gedenkstätte zu sehen. Zeitgleich startet in der Versöhnungskirche die Gedächtnisbuch-Ausstellung „Namen statt Nummern“ mit 22 Biographien von Dachau-Häftlingen aus fünf Ländern.


Ausstellung Namen statt Nummern. Niederländische politische Häftlinge im KZ Dachau.
27. April 2018 bis Frühjahr 2019
Sonderausstellungsraum der KZ-Gedenkstätte Dachau